Die Marketingberater

Kunden verarscht

Diese Angebotsstrategie gegenüber den Kunden ist doch der absolute Hammer. Noch sind keine 6 Monate verstrichen wird einem das iPhone nachgeschmissen. Verramscht nennt man das bei uns.

iphone1Aber mal der der zeitliche Ablauf. Erst wurde über >> Apple der “Kultstatus” genutzt und der bekannte Hype entwickelt. Dann über den Vertriebspartner in Deutschland, die Telekom, ein exklusives Angebot konzipiert. Diese Exklusivangebot wurde, trotz einstweiliger Verfügungen der Mitbewerber durchgesetzt. Die Exklusivität bezog sich darauf, dass das iPhone nur mit einem den Handyvertrag der >> T-Mobile funktioniert.

Ziel war es, über den Applehype und der Vertragsexklusivität den Preis, wohlgemerkt den hohen Preis für Handy und Handyvertrag durchzusetzen. Die günstigste Variante kostete neben dem hohem Gerätepreis noch einmal 49 Euro Grundgebühr pro Monat für zwei Jahre geltenden Verträge. Das Angebot ist in den ersten elf Wochen, laut Zahlen von >> T-Mobile, 70.000 mal verkauft worden. Soweit kann man sagen alles in Ordnung. 70.000 Handyverträge plus eine guter Umsatz für den Kauf des Handys ist ja schon mal was. Denkt man.

Kaum drei Monate später wird das iPhone im wahrsten Sinne des Wortes verramscht. Für knapp 100 Euro gibt es das kleinste Handy plus 29 Euro monatliche Kosten für den Handyvertrag.

Hätte ich nun vor 5 Monaten ein iPhone gekauft ich würde mich in den sonst wo hin beisen. 70.000 Kunden auf die Schippe genommen, schlicht verschaukelt. Kompliment, das muss man sich erstmal trauen. Eines ist sicher: Die Probleme der >> Telekom sind ausgemacht und ich verweise auf den Artikel >> der Fisch stinkt vom Kopf her

Der Kunde merkt sich so was und er hat die (Marketing) Macht. Der Aktienkurs der >> Telekom hat es schon vor Jahren bemerkt.

Focus >> T-Mobile startet Ausverkauf
Business & Marketing >> ob Steve die Telekom mag

Der Kunde hat die (Marketing) Macht | offener Brief Nr. 008

fotolia_2464069_xsFall >> XING: Wir erinnern uns. Xing hat – ohne dies richtig zu kommunizieren – auf den Seiten der Premiummitglieder Werbung platziert. Was folgte?
Ein Aufschrei ging durch die gesamte Premium-Kundschaft. XING sah sich notgedrungen gezwungen, sicher gegen Ihren Willen, diese Umsatzquelle bei Ihrer Premium-Kundschaft wieder abzuschalten. Eine klare Abwägung zwischen Mehrumsatz durch höhere Werbeeinnahmen und dem Schaden durch einen möglichen “Absprung” der KuDateien hinzufügenndschaft inklusive nachhaltigem Imageschaden.
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BASE: Telefonieren wollen wir nicht

Auf dem Weg zu einer Mobil-Flatrate von >> BASE, gibt es 10 Schritte, die es zu beachten gilt. Hier ein Praxisbericht von uns:

1. Angebot >> base/Flatrate angeschaut (Sternchentext = 13 Punkte)

2. Telefonnummer für Beratungsgespräch gesucht

3. 0,45€/je Minute Nummer gefunden

4. Mit Anrufbeantworter und telefonischem Leitsystem telefoniert und nach 1 Minute aufgelegt.

5. Versuch die Presseabteilung telefonisch zu kontaktieren – nur Faxnummer gefunden

6. Schlauerweise Durchwahl der Faxnummer weggelassen und – 0 gewählt

7. Dadurch erster Telefonkontakt mit der Zentrale von ePlus

8. und wieder mit dem telefonischen Leitsystem telefoniert, ohne Möglichkeit mit einem Berater persönlich zu sprechen

9. und wieder mit der Zentrale telefoniert und folgenden Tipp erhalten: “drücken Sie am Ende der Ansage die 0 auf Ihrem Telefon.” Interessanterweise sagt einem das Leitsystem das nicht. Hier gibt es nur die 1 und die 2 zur Auswahl.

10. gesamte 10min später: Erster telefonischer Kontakt mit einer Telefonberaterin (Kostenpunkt 0,12 bis 0,25€ je Minute), die mir sagte sie sei eigentlich dafür nicht zuständig.

Business & Marketing wundert sich immer, warum Telefongesellschaften so ungern telefonieren und warum das so teuer sein muss.

Der Werbe-Stern der Woche geht …

an die >> 4. Umschlagseite im >> Stern, Ausgabe 02/2008

Begeistert hat uns die Bildsprache. Darüber wird perfekt die Faszination der “Kunden” für das Produkt vermittelt. Deutlich besser als die lasche Kampagne des iPhones. Ansprechend fotografiert und “anspringend” ins Bild gesetzt. Klasse.

Die Kampagne von >> Samsung ist auch auf Plakaten, z.B. an Bahnhöfen zu bewundern.

Die Zeit des >> Michael Ballack Spots scheint hiermit vorbei zu sein. Allerdings haben wir für die obige Anzeige auch noch keinen passenden TV-Spot gefunden.

Business & Marketing blättert jede Woche im >> Stern und vergibt äusserst subjektiv, an die Anzeige die ihm als einzige in der Masse überhaupt noch aufgefallen ist, den Werbe-Stern der Woche.

Apple verliert seinen Kultstatus?

… das meinen jedenfalls die Redakteure von >> spiegelonline. “Apple verliert seinen Kultstatus” titelt man dort.

Und was passiert tatsächlich? Heerscharen von Unternehmen habe noch nicht einmal die Notwendigkeit von Reputation erkannt, da ist >> Apple bereits über das Ziel “bester” Reputation hinausgeschossen und hat Kultstatus erreicht.

Auf diesem Level wir diese Anti-Apple-Meinungsmache das Gegenteil erreichen. Die Apple-Gemeinde wird sich, wie in der Vergangenheit bereits mehrmals, zusammen tun und hinter Apple stehen. Bereits Geschriebenes wie “Für mich wird Apple immer den Kult Status haben” oder “wo bitte ist denn die Alternative zu Apple ” kursieren bereits im Web und werden den Kultstatus, auf dem für Steve Jobs notwendigen Level, halten. Keine Sorge sowas hält lange!

Spiegelonline >> schon immer gegen Apple
fscklog >> die Anwort darauf
Business & Marketing >> und ob Steve Jobs die Telekom mag

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