Kaffeekapseln auf Wachstumskurs | Das Prinzip der Einmaligkeit
0 – 40 Cent (je nach Kaffeesorte) kostet der Tab bei Nespresso. Damit liegt der Umsatzerlös je Kilo Kaffee bei cirka 50 Euro! Nestle schafft das mit Nespresso und George Clooney. Tolle Geschichte. Das ist vermutlich die beste und auch erfolgreichste Positionierungsstrategie der letzten Jahre.
Nespresso positioniert sich über ein Angebotssystem. D.h. ein Angebot (Kaffeemaschinen) wird mit einen anderen (Kaffeetabs) verknüpft. Dabei gibt das Angebotssystem vor, dass das eine Angebot ohne das andere Angebot nicht funktioniert. Somit müssen beide Angebote vom Kunden gekauft werden um das Angebot nutzen zu können.
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Melitta feiert Geburtstag | Das Prinzip der Einmaligkeit
>> Melitta steht für Kaffeefilter wie >> Uhu für Klebstoff oder >> Tempo für Papiertaschentücher.
Am 15.Dezember 1908, melden Melitta und Hugo Bentz mit 73 Pfennigen Startkapital ihr Unternehmen an und produzierten in einem 8qm großen Zimmer Ihre ersten Kaffeefilter.
>> Innovationen oder Weltneuheiten versprechen den meisten Erfolg für ein Unternehmen. Oft wird der Name des Produktes, also die Marke zum Symbol für das gesamte Angebot in diesem Marktsegment. >> Melitta hat so eine Innovation geschaffen.
Solche Innovationen sind in diesem grossen Stile vermutlich für jedes Unternehmen schwierig zu schaffen. Allerdings erreichen Sie auch mit kleinen Innovationen eine Positionierung im Markt die Ihnen ermöglicht, der Preisspirale aus dem Weg zu gehen. Wenigstens teilweise.
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Wenn die Nachhaltigkeit im Angebot fehlt
Angebote, die nicht das versprechen was sie anbieten sind, langfristig so denke, ich trotz aller Werbemacht (sprich Geld) zum Scheitern verurteilt. Anders gesagt, hätten sie nicht bereits eine entsprechende Marktmacht, wären sie vermutlich gar nicht erst soweit gekommen.
Beispiele sind, die Gesundheit versprechenden “Wassergetränke” mit Zusatzgeschmack. Apfel, Kirsche, Orange und alles als Gesundheitsfördernd positioniert. Und was ist laut >> Verbraucherzentrale Hamburg wirklich drin?
“Von 20 untersuchten Erfrischungsgetränken wurde bei 13 mit Fruchtabbildungen und bei 7 mit Obstnamen geworben. Doch was sich fruchtig anhört oder so aussieht, stellte sich in den meisten Fällen als nicht echt heraus. Statt von richtigen Früchten stammt der Geschmack von Aromastoffen.
Kein einziges der untersuchten Getränke kommt ohne Aromen aus, sogar die drei Bio-Produkte im Test verzichten nicht auf Aromatisierung. Bei 45 Prozent der getesteten Erfrischungsgetränke war überhaupt kein Fruchtsaft enthalten. Der Rest enthielt im besten Fall 5 Prozent, was maximal zwei Teelöffeln Fruchtsaft pro Glas entspricht.“
Also ist grössenteils nix drin, ausser Wasser. Ja, null Prozent Frucht. Nur Geschmackstoffe aus der Chemie. Und bei denen, wo was drin ist an Frucht sind es maximal 2 Teelöffel Fruchtsaft pro Glas”. Na dann, ob das Zukunft hat?
Jedenfalls kann man so keine “ehrlichen” Angebote nachhaltig am Markt positionieren.
Einfach zu einfach
Man nehme >> eine/n (Koch)Promi, ein (In)Thema, das (un)passende Produkt dazu und eine Werbeagentur die was drumrumbastelt und Geld um es unter der Masse zu verteilen.
Zu wenig wie ich meine.
Die Rosenthal Group (Porzellan) hat den TV-Start Koch Tim Mälzer verpflichtet. Das gesamte Styling ist aber etwas gewöhnungsbedürftig. Ist wohl gewollt das das Ganze etwas “altbacken” rüberkommt.
Ich weis nicht wirklich ob mir das gefällt. Zum >> Internetauftritt passt es jedenfalls überhaupt nicht. Der ist getragen edel. Nun der Kunde wirds entscheiden.
Gibt es Meinungen dazu?
Rasierklingen und wenn Geld keine Rolle spielt
>> Warren Buffett zeigt es uns. Mit dem Segment lässt sich eine Menge Geld verdienen. Reich geworden ist er mit Coca Cola und Gillette.
Nun, ich kenne die Kalkulation von >> Gillette-Rasierklingen leider nicht (würde mich mal interessieren), aber die Jungs machen Werbung ohne Ende. Jetzt haben Sie sich die teuersten am Markt befindlichen Testimonials gekrallt.
1. Tiger Woods (Golf)
2. Roger Federer (Tennis)
3. Thierry Henry (Fussball)
Sicher ist es so, dass die Gelder für die drei Jungs, bei der weltweiten Kamapagne und im Verhältniss zum Gesamtetat, eine untergeordnete Rolle spielen.
Trotzallem, hier werden wirklich massig Gelder in klassische Werbemaßnahmen gesteckt. Die beteiligten Agenturen haben sicher ihren Spass daran.

