#03-2011 | Junges Schwaben | Praxisbrief
Im Frühjahr 2001 haben fünf junge, progressive, schwäbische Winzer, die Gruppe Junges Schwaben gegründet. Das Ziel: authentische und unverwechselbare Weine zu kreieren. Mit fünf Köpfen voller Ideen gehen sie seitdem engagiert neue Wege, ergänzen und inspirieren sich gegenseitig.
Bei der hier angewandten Strategie handelt es sich um eine Kooperationsstrategie. Gemeinsames KnowHow der „jungen Schwaben“ und gemeinsame Kapazitäten werden bei der Angebotsentwicklung und in der Werbung bewusst genutzt. 5 Weine von 5 Winzern sind das Ergebnis. Weine, die sich nicht nur in der heimischen Weinszene etablieren konnten, sondern die auch weit über die Landesgrenzen hinaus bereits mit einigen Preisen prämiert wurden.
Kooperationen basieren in erster Linie auf gegenseitigem Vertrauen. D.h. die beteiligten Unternehmen müssen einander vertrauen. Im Falle Junges Schwaben handelt es sich – ein Ausnahmefall – um eine branchengleiche Kooperation. D.h. Unternehmen mit „gleichem“ Produkt arbeiten eng und zielorientiert zusammen. Eher eine Seltenheit.
Den kompletten Brief gibt es gratis und unverbindlich unter Praxisbrief im Abo.
#02-2011 | Das begehbare Kochbuch
Sie kochen gerne? Beim Einkaufen geht es Ihnen aber so, dass Sie oft denken, jetzt muss ich von dieser Zutat 300 Gramm kaufen. Ich benötige aber nur ein Drittel fürs Rezept. Oder Sie wissen überhaupt nicht was Sie heute kochen könnten. Die Lösung dafür hat das besondere Kochbuch. Das besondere Kochbuch ist nicht zum Lesen, sondern es ist begehbar.
Das begehbare Kochbuch ist ein Kochhaus und sortiert seine Waren nicht mehr nach Sortimenten wie im üblichen Supermarkt ums Eck, sondern nach Rezepten. Konkret: Alle Zutaten für ein Gericht gibt es im Set, ohne langes Suchen an einem Stand, Foto-Rezeptanleitung inklusive. Bei der hier angewandten Strategie handelt es sich um eine Angebotsstrategie. Wer 20 Rezepte auf 160qm Verkaufsfläche verkauft grenzt sich glasklar und eindeutig, über sein Angebot, vom Mitbewerber-Segment „Supermarkt“ ab. Wöchentlich werden im Kochhaus 2-3 Rezepte ausgetauscht. Zum jeweiligen Rezept gibt es selbstverständlich den passenden Wein dazu und zum italienischen Essen auch schonmal die CD von Pavarotti. Tolle Idee, klasse Positionierung im Markt.
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Der gute Ruf verkauft – die Verstärker | Das Prinzip der Reputation
Welche Faktoren erhöhen denn nun Ihre Reputation? Im Grunde genommen sind es die Menschen, die Ihren Ruf erhöhen. Es sind Ihre Kunden, Ihre Netzwerkkontakte, Interessenten, es sind die Menschen die Sie empfehlen, es sind Ihre Mitarbeiter und um es nicht zu vergessen, Sie als Unternehmer sind es selbst, die den Ruf beeinflussen – positiv wie negativ.
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BASE: Telefonieren wollen wir nicht
Auf dem Weg zu einer Mobil-Flatrate von >> BASE, gibt es 10 Schritte, die es zu beachten gilt. Hier ein Praxisbericht von uns:
1. Angebot >> base/Flatrate angeschaut (Sternchentext = 13 Punkte)
2. Telefonnummer für Beratungsgespräch gesucht
3. 0,45€/je Minute Nummer gefunden
4. Mit Anrufbeantworter und telefonischem Leitsystem telefoniert und nach 1 Minute aufgelegt.
5. Versuch die Presseabteilung telefonisch zu kontaktieren – nur Faxnummer gefunden
6. Schlauerweise Durchwahl der Faxnummer weggelassen und – 0 gewählt
7. Dadurch erster Telefonkontakt mit der Zentrale von ePlus
8. und wieder mit dem telefonischen Leitsystem telefoniert, ohne Möglichkeit mit einem Berater persönlich zu sprechen
9. und wieder mit der Zentrale telefoniert und folgenden Tipp erhalten: “drücken Sie am Ende der Ansage die 0 auf Ihrem Telefon.” Interessanterweise sagt einem das Leitsystem das nicht. Hier gibt es nur die 1 und die 2 zur Auswahl.
10. gesamte 10min später: Erster telefonischer Kontakt mit einer Telefonberaterin (Kostenpunkt 0,12 bis 0,25€ je Minute), die mir sagte sie sei eigentlich dafür nicht zuständig.
Business & Marketing wundert sich immer, warum Telefongesellschaften so ungern telefonieren und warum das so teuer sein muss.
Apple verliert seinen Kultstatus?
… das meinen jedenfalls die Redakteure von >> spiegelonline. “Apple verliert seinen Kultstatus” titelt man dort.
Und was passiert tatsächlich? Heerscharen von Unternehmen habe noch nicht einmal die Notwendigkeit von Reputation erkannt, da ist >> Apple bereits über das Ziel “bester” Reputation hinausgeschossen und hat Kultstatus erreicht.
Auf diesem Level wir diese Anti-Apple-Meinungsmache das Gegenteil erreichen. Die Apple-Gemeinde wird sich, wie in der Vergangenheit bereits mehrmals, zusammen tun und hinter Apple stehen. Bereits Geschriebenes wie “Für mich wird Apple immer den Kult Status haben” oder “wo bitte ist denn die Alternative zu Apple ” kursieren bereits im Web und werden den Kultstatus, auf dem für Steve Jobs notwendigen Level, halten. Keine Sorge sowas hält lange!
Spiegelonline >> schon immer gegen Apple
fscklog >> die Anwort darauf
Business & Marketing >> und ob Steve Jobs die Telekom mag

