Die Marketingberater

Zitate der Chefs

“Zunächst einmal sind wir bereit, so lange zu warten, bis aus einer Aussaat Bäume werden. Auf diesen Aspekt unserer Organisationskultur bin ich sehr stolz, weil ich ihn für eher selten halte”

Jeff Bezos/CEO von >> amazon, gefunden in >> Harvard Business Ausgabe 11/2007 ab Seite 2

mymuesli.de nennt erstmals Umsatzzahlen

mymuesli205.392 Euro – so hoch waren die Einnahmen des Internet-Startups >> mymuesli im Zeitraum von September bis November 2007.

Auf der Ausgabenseite stehen 103.929 Euro – unter dem Strich bleibt also ein Plus von rund 101.000 Euro. Allerdings wurden bisher keinerlei Geschäftsführergehälter bezahlt.

Internetworld Business >>beríchtet im Detail und das Gründertagebuch der FTP >> enable2start hat dazu eine nette Geschichte zum Thema “Keine horrenden Bankgebühren mehr”.

Business & Marketing >> startup des Jahres

Eine andere Meinung zum Thema XING und Werbung

BLOGGER-Leser Alexander Schmidt und seine Sicht der Dinge:

Grundsätzlich möchte ich niemanden persönlich etwas unterstellen, möchte aber die logische Konsequenz einer intelligenten Führung, egal ob aus Wirtschaft oder Politik, versuchen darzustellen.

“Xing und die Kommunikation mit Kunden” oder “Xing und die Kommunikation mit der Hammelherde” und der zu erwartenden Reaktion.

So wie es kam und kommen musste war es geplant und gewollt. Ein Aufschrei von 1-2% der zahlenden Mitgliedern war in sämtlichen Gruppen zu lesen. Sicherlich waren auch viele NON Premiums daran beteiligt. Der Zeitpunkt, Jahreswechsel, hätte nicht besser gewählt werden können, denn so war der Aufschrei zwar laut, aber überschaubar.

PR Meldungen machten die Runde, der Kurs fiel um knappe 6%, reizvoll für den “Einen”, weniger reizvoll für den “Anderen”, immer eine Frage welche Summe investiert wird ;-). Wie gesagt, alles sehr überschaubar. Wäre der Kurs um 10% gefallen, hätte es sicher dem ein oder anderen ein noch breiteres Grinsen beschert.

Kurz vor oder nach Börsenschluss kam dann die lang erwartete Meldung: Premiums dürfen Werbung abschalten, juhu, doch war das von Anfang an klar.

Letztendlich alles perfekt geplant und umgesetzt, hätte eigentlich nicht besser laufen können.

Eine taktisch kluge Vorgehensweise, wie man sie auch in der Politik vorfindet. Die Hammelherde dort ist die Presse, die mit heftigem Aufschrei reagiert. Die Schäfchen, wir, das Volk meckern zwar, können aber nichts tun, lassen es geschehen und nehmen es hin.
So erinnere ich mich als Raucher an die Meldung: Eine Packung Zigaretten kostet ab dem Zeitpunkt X, ist glaube 2 Jahre her, einen Euro mehr. Die Hammelherde schrie vehement auf, die Schäfchen meckerten lautstark.

1-2 Wochen später wurde dann “beschlossen” diesen einen Euro nicht auf einmal, sondern in drei Schritten binnen eines Jahres zu erhöhen. Kurze Zeit später verstummte das Meckern der Schäfchen und alles konnte, wie von Anfang an geplant, durchgesetzt werden. Beispiele wie diese gibt es genügend.

Hier in Xing ist die Hammelherde der User, der sich traut, seinem Unmut in den Foren Luft zu machen. Die Schäfchen sind die Mitleser, die die Dinge hinnehmen, wie sie kommen, meckern vielleicht in Ihrem Kämmerchen, doch akzeptieren letztendlich.

Dem Hammel wird letztendlich ein Stück weit entgegen gekommen. der ein oder andere regt sich zwar noch ein wenig auf, aber auch das verhallt schnell.

Doch Hammel haben noch viele weitere Vorteile: Sie bringen die Botschaft kostenlos in Umlauf, auch wenn es sich auf den ersten Blick eher schlecht, hier für XING, darstellt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Durch die Aufruhr und daraus automatisch folgenden Meldungen der Presse wird dem eventuellen Werbepartner etwas spannendes angeboten: Es herrscht LEBEN bei XING. Vor allem die Möglichkeit auf Profilen werben zu können wurde durch die Diskussionen erst richtig angeheizt und nach außen kommuniziert, ohne das Xing sich dabei hat anstrengen müssen. Genau das ist für den Werbenden interessant, genau das! Gibt es eine bessere Werbung? Grinst!!

Wofür ist der Werbende bereit Geld auszugeben? Genau, Klicks durch potentielle Kunden zu erhalten, bzw. da sichtbar zu sein, wo es Sinn macht. Das heisst, gebe ich über die Suchfunktion den Namen eines evtl. Mitglieds ein ist eine Schaltung relativ uninteressant, vielleicht für eine Bank ooder Ebay noch akzeptabel. Interessant wird es doch erst über den Suchbegriff, den jedes Mitglied bei sich selbst geschrieben, bzw. stehen hat. Ganz klar wird man auf seinem Profil mittelfristig den Mitbewerber antreffen. Der Profilinhaber selbst sieht dies natürlich nicht, logisch oder? Das wird auch dann für den Einzelnen sehr spannend sein, wenn ein Chef auf das Profil seines Angestellten klickt und dort den grinsenden Mitarbeiter neben der Werbung des Mitbewerbers sieht. Oder die vielen Existenzgründer, die sich hier kostenlos präsentieren und gleich kostenlos den Mitbewerber auf Ihrer Profilseite haben.

Am wichtigsten sind erst einmal die 88% NON PM`s. Mit denen wird in Zukunft richtig Kasse gemacht, zwar auf deren Kosten, aber legal !!!! Das alles hat auch wenig mit Datenschutz zu tun, denn es werden keine Daten der Person herausgegeben, sondern eben nur die “Such-Schlagworte” derer benutzt und die unterliegen keinem Datenschutz, da die Ergebnisseite viele Profile darstellt und der User will ja auch gefunden werden.

So steht nun dem Ziel, Wachstum zu generieren, nichts mehr im Wege. Ich gehe mal davon aus, hätte XING eine Rundmail mit dem Hinweis “Hier können Sie die Werbung abschalten” an alle PM`s geschickt, hätten weitaus mehr PM`s Gebrauch davon gemacht, als es jetzt der Fall sein wird. So sind nun auch hier mehr Werbeflächen zu vermarkten.

Auch die Auswertung all dieser Threads ist letztendlich lukrativ. Wieviele haben z.B. geschrieben, bereitwillig mehr zu bezahlen als jetzt. Was wird wohl in den kommenden Monaten passieren?

Fazit:
Die Kummunikation hat bestens funktioniert und war bis ins kleinste kalkulierbare Detail clever umgesetzt.

Da meine Wenigkeit hier nun auch getextet hat geselle ich mich vom Schaf zum Hammel, lacht und werde die Abschaltfunktion, sobald sie verfügbar ist, nutzen.

Vielleicht werde ich ja auch gefeuert…..

In diesem Sinne grüßt

Alexander Schmidt, der es auch lieber anders gesehen/erlebt hätte, aber so funktioniert leider Politik

Logo Contest: Mister Wong hat jetzt ein neues Logo

misiter wong_neuDie im Juli/August begonnene Suche nach einem neuen Logo ist abgeschlossen. Das >> Mister Wong Team hat gewählt. Der Sieger: Mister Hu Nan aus China.

Das Logo wurde aus 1800 Einsendungen gewählt und der Sieger erhält nun insgesamt 6000 Euro Honorar. Allerdings stellen wir fest, dass vom Orginallogo des Einsenders ein stark reduzierter Ausschnitt verwendet wurde und die Logofarbe etwas kräftiger wirkt als im Orginalentwurf.

Eine gute Entscheidung wie wir finden. Das Ganze wird dadurch deutlich klarer und ist damit auch in der Grösse eines kleinen Icons noch sehr gut darstellbar.

Business & Marketing >> die drei Favoriten
bei Mister Wong >> die Top 12
Business & Marketing >> alle 1800 auf Video

Apple verliert seinen Kultstatus?

… das meinen jedenfalls die Redakteure von >> spiegelonline. “Apple verliert seinen Kultstatus” titelt man dort.

Und was passiert tatsächlich? Heerscharen von Unternehmen habe noch nicht einmal die Notwendigkeit von Reputation erkannt, da ist >> Apple bereits über das Ziel “bester” Reputation hinausgeschossen und hat Kultstatus erreicht.

Auf diesem Level wir diese Anti-Apple-Meinungsmache das Gegenteil erreichen. Die Apple-Gemeinde wird sich, wie in der Vergangenheit bereits mehrmals, zusammen tun und hinter Apple stehen. Bereits Geschriebenes wie “Für mich wird Apple immer den Kult Status haben” oder “wo bitte ist denn die Alternative zu Apple ” kursieren bereits im Web und werden den Kultstatus, auf dem für Steve Jobs notwendigen Level, halten. Keine Sorge sowas hält lange!

Spiegelonline >> schon immer gegen Apple
fscklog >> die Anwort darauf
Business & Marketing >> und ob Steve Jobs die Telekom mag

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