Gute Werbung kann ganz einfach sein
1. das Produkt klar, eindeutig und unverwechselbar darstellen
2. Dem Kunden sagen wo man es kriegt
Jedenfalls kann man unter der Menge von Werbeanzeigen >> so noch auffallen.
amazon präsentiert neues Suchsystem
Vermutlich ist es nur eine Test von amazon. Die Idee ist so einfach wie genial. Das neue Suchsystem basiert funktionell auf der Basis des Systems von Google-Maps. >> BrowseGoods bietet eine visuelle Produktsuche im Produktdatenbestand von amazon an.
Sobald der Kunde sich für eine Produktgruppe entschieden hat, navigiert er über Richtungstasten und Zoomfunktionen durch die Produktpalette von amazon.
Mit jeder weiteren Zoomstufe wird jeder angebotene Sortimentsbereich weiter spezifiziert. So navigiert man mit wenigen Klicks durch eine Produktdatenbank mit Tausenden von Produkten.
Neuer Trend: Der VIP Schnuller | Wissen
Pia Callesen, Mutter des dreijährigen Söhnchens Frederik und des einjährigen Töchterchens Emma, hat den Namensschnuller entwickelt.
Die >> Süddeutsche Zeitung schreibt: Der neueste Trend bei den Promis: VIP-Schnuller. Und da alle wollen, was Promis haben, gibt es die Supernuckler nun für jedermann. Man fragt sich jedoch: Warum braucht man das?
Wie wärs denn damit den Schnuller als Werbefläche zu nutzen”. Slogan: “>> nuckeln für eine bessere Welt” oder “Hipp ist lecker”.
Wir fanden die Produktidee irre gut. Sorry musste einfach geschrieben werden. Da kommt mir noch was: In der Discoscene lässt sich das sicher verkaufen oder bei den verschiedensten Street Days auch.
Auf >> Namensschnuller.de findet man eine gigantische Auswahl.
die Geschichte >> die Schnulleridee
Süddeutsche >> Very Important Dummy
Falsche Unternehmensstrategie: Lidl & Basic Ehe ist geplatzt
Das war ein kurzer Ausflug von >> Lidl in die Welt der Biosphäre. Nur kurz, genau 9 Monate, war der Discounter Lidl an der Bio-Supermarktkette >> Basic beteiligt.
Was ist passiert? Enormer Druck der Basic Kunden und Lieferanten von Basic hat Lidl diese – sicher vernünftige – Entscheidung treffen lassen. Die Frage ist allerdings: Warum kaufte Lidl überhaupt?
“Die psychologische Wirkung des Einstiegs in das Kapital unserer Gesellschaft wurde unterschätzt”, hieß es in einer Unternehmensmitteilung von basic. Eine fomulierte oder besser interpretierte Unternehmensstrategie hätte das verhindern können. Unter Beachtung der bestehenden Unternehmenskultur, also der Faktoren wie Markenführung, Identität, Mitarbeiterführung und das Corporate Image hätte eine so agressive Erweiterung der Geschäftsfelder, um eine völlig neue, unbekannte Zielgruppe plus komplett neuem Angebot verhindert werden können.
Dasselbe gilt für Basic, die noch weniger Ihre Ausrichtung beachtet haben. Dort wurde vermutlich nur auf das Kapital des neuen Teilhabers geschielt. Bei den Wachstumsplänen von Basic verständlich. Vom Basic-Finanzchef hat man sich übrigens inzwischen getrennt und die Expansionspläne deutlich zurückgefahren.
Die Integration von neuen Geschäftsfeldern ist eine der Aufgaben des Managementfeldes Unternehmensstrategie und nur in “Abstimmung” bzw. über einen “Abgleich” mit den gewachsenen Strukturen möglich.
Was hat ein Rindvieh mit einem Schwein zu tun?
Eigentlich nichts, wenn es da nicht die Werbung gäbe. In einer >> 100 Jahre EDEKA-Anzeige ist das abgebildete Rindvieh im Prinzip ein armes Schwein.
Warum? Weil wir implizieren schnell, dass die Mutter, die Grossmutter und die Urgroßmutter jawohl auf dem Schlachthof gelandet sind. Die armen Mitarbeiter.
Im “Kleingedruckten” geht es dann darum, dass das Rindvieh als Milchlieferant dient. Und was passiert wenn das liefernde Tier ausgedient hat? Schlachthof, Seniorenwohnheim oder Gnadenbrot bei >> EDEKA?
Wir wissen es nicht, aber Texter sollten aufpassen und beachten was die Verbraucher alles so denken könnten. Vorsicht also mit Texten.

