Die Marketingberater

Paarwerbung: Klum & Seal goes Advertising

Der neueste Clip im Internet ist die Geschichte um Hans und Franz (so nennt Heidi selbst ihre Brüste). Hans und Franz wippen, wenn sie jodelt, tanzt oder wenn sie singt.

Bei dieser hohen Schlagfrequenz in Sachen Öffentlichkeitsarbeit kombiniert mit Werbekampagnen wird man dem Paar vermutlich schnell überdrüssig werden. Wir jedenfalls können es nicht mehr sehen, hören, lesen und wollen auch nicht mehr darüber schreiben. Deshalb versprechen wir jetzt: Es war das letzte mal.

Victoria’s Secret >> Heidi kann toll hupen
Bild auch >> was Hedi so kann
off the record >> versteht es nicht

60 Jahre VW Bulli: Rückblick

VWUnd >> die historischen Anzeigen dafür waren so gut als dass wir sie schon wieder plakatieren könnten

Positioniert als Nutzfahrzeug für die Wirtschaft und für die Familie.

In den späten 60er Jahren war der VW-Bus das wichtigste Fortbewegungsmittel für die Hippie-Generation. Reisziele wie z.B. Indien dokumentierten die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs und übertrugen dieses Image auf spätere Generationen.

Die Hippi-Generation feierte den Bulli als einzig wahres Transportmittel. Mund-zu-Mund Propaganda nennt man das heute. Die Positionierung des Angebotes ging auf. Aus dem dem Nutzfahrzeug wurde der Transporter in den verschiedensten Varianten (Multivan) und aus dem klassischen Bulli der Westfalia-Campingbus.

Sixt Werbung: Schnell sind Sie ja

sixt_merkelZiemlich konsequent setzt >> SIXT den aktuellen Bahnstreik werblich um. Für 100% Auslastung an Bahnhöfen und “Lieferengpässe” bedankt sich SIXT bei Herrn Schell mit einem >> Anzeigen- und Plakatmotiv ganz persönlich. Sixt hat, laut >> GDL, für das neue Werbegesicht nichts bezahlt.

Zur rechtlichen Situation:
Der Autovermieter SIXT ist der Meinung, dass es sich bei Herrn Schell um eine Person der Zeitgeschichte handelt. Eine Verwertung könnte somit sogar ohne Anfrage stattfinden

SIXT verweist dabei auf eine Kampagne, die Sixt mit dem Linkspartei-Politiker Oskar Lafontaine gefahren hat.

Sieben Jahre prozessierte Oskar Lafontaine gegen Sixt. Der Bundesgerichtshof wies die Klage des Ex-SPD-Chefs gegen eine Spott-Anzeige des Autovermieters ab. Lafontaine wollte 100.000 Euro Schadensersatz.

Ein weiterer Fall ist ein Plakat von SIXT, welches die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigt. “Lust auf eine neue Frisur?”, heißt es dort, und: “Mieten Sie sich ein Cabrio.” Auch dafür habe Merkel kein Geld gesehen sagt SIXT.

Matthias Reim und SIXT >> verdammt ich hab nix

GDL Staus >> von München bis Hamburg

Der neue Mercedes Stern: Rückblick

mercedes logoIm Mittelpunkt des neuen Erscheinungsbildes der >> Mercedessparte von >> Daimler steht das neue Markenzeichen. Die Reduzierung der Bildmarke von einer bisherigen 3-D Optik auf ein “flaches” Signet bewirkt eine deutliche Abrenzung zu allen Mitbewerbern.

Klar, sachlich und schnörkellos kommt das neue Signet daher. Die Textmarke wird zukünftig unabhängig von der Bildmarke zusehen sein. Signet und Markennamen gehen auf allen Werbemitteln getrennte Wege. So wird der “neue” Stern im oberen Bereich zu finden sein, während der Schriftzug auf gleicher Achse im unteren Bereich steht.

Das neue Design wird seit 1. November in allen Bereichen einheitlich eingeführt.

Auffallend ist, dass die gesamte Konzernstrategie danach ausgrichtet zu sein scheint. Die Reduktion des Konzernnamens auf DAIMLER AG deutet darauf hin.

Erste Anzeigen >> im Vergleich

Werbung mit Promis ist out … oder geht da noch was

Promiwerbung wirkt nicht mehr. Oder interessiert Sie es noch wie die Beckenbauers, Löws, Grafs, Beckers für was werben. Wer wirbt da für was? Keine Ahnung mehr. Verwechslungsgefahr grenzenlos.

Oder geht da doch noch was fragen wir uns? Der neueste Trend – ganz klar – Pärchenwerbung. Steffi Graf mit Andre Agassi für Douglas und ARAMIS ALWAYS . “Diese Düfte für sie und ihn fangen die Magie ihrer Liebesgeschichte ein.” Steht da. Ja es werden zukünftig Liebesgeschichte an den Mann/die Frau gebracht.

Und jetzt kommt die Klum mit dem Seal gemeinsam auf die Anzeige. VW schafft das. Erst die gut plazierte Vorgeschichte mit dem heulenden Seals in der Talkshow und gleich die Werbung dazu. Da ist er wieder der Wilde – wenn man Ihn lässt. Gutes Management.

Jedenfalls Paare sind in. Die Frage ist jetzt nur noch: Wann kommt die Illner und der Obermann aufs Plakat?

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