Wenn die Nachhaltigkeit im Angebot fehlt
Angebote, die nicht das versprechen was sie anbieten sind, langfristig so denke, ich trotz aller Werbemacht (sprich Geld) zum Scheitern verurteilt. Anders gesagt, hätten sie nicht bereits eine entsprechende Marktmacht, wären sie vermutlich gar nicht erst soweit gekommen.
Beispiele sind, die Gesundheit versprechenden “Wassergetränke” mit Zusatzgeschmack. Apfel, Kirsche, Orange und alles als Gesundheitsfördernd positioniert. Und was ist laut >> Verbraucherzentrale Hamburg wirklich drin?
“Von 20 untersuchten Erfrischungsgetränken wurde bei 13 mit Fruchtabbildungen und bei 7 mit Obstnamen geworben. Doch was sich fruchtig anhört oder so aussieht, stellte sich in den meisten Fällen als nicht echt heraus. Statt von richtigen Früchten stammt der Geschmack von Aromastoffen.
Kein einziges der untersuchten Getränke kommt ohne Aromen aus, sogar die drei Bio-Produkte im Test verzichten nicht auf Aromatisierung. Bei 45 Prozent der getesteten Erfrischungsgetränke war überhaupt kein Fruchtsaft enthalten. Der Rest enthielt im besten Fall 5 Prozent, was maximal zwei Teelöffeln Fruchtsaft pro Glas entspricht.“
Also ist grössenteils nix drin, ausser Wasser. Ja, null Prozent Frucht. Nur Geschmackstoffe aus der Chemie. Und bei denen, wo was drin ist an Frucht sind es maximal 2 Teelöffel Fruchtsaft pro Glas”. Na dann, ob das Zukunft hat?
Jedenfalls kann man so keine “ehrlichen” Angebote nachhaltig am Markt positionieren.

