Wohin geht das Angebot? | Wissen
Vom reinen Nutzwert der Vergangenheit muss das Produkt in der Gegenwart eine großen Leistungswert besitzen. In Zukunft wird die Attraktivität des Produktes entscheidend sein.
Das Angebot wird von Verdrängungsmärkten entwickelt und in Zukunft werden wir Fantasiemärkten haben, die Angebote entwickeln lassen.
Nur ein paar Stichworte an dieser Stelle, die diesen Weg begleiten können und auch werden:
1. Das Angebot wird “nachhaltiger”
Von der derzeitigen “Emotionalisierung des Angebotes” werden sich diese hin zur “Nachhaltigkeit des Angebotes” entwickeln. D.h. Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur eine gute Werbeidee oder eine bessere Kommunikationsstrategie sondern ist in das Unternehmen integriert.
2. Das Angebot wird “persönlicher”
Dies ist nicht in dem Sinne gemeint, dass “Angebote individualisierter angeboten werden, also Produkte speziell für Kunden gemacht sind. Angebote werden zukünftig als individuell vom Kunden aufgefasst, weil Sie seine Philosophie und seinen Lebensstil treffen.
3. Das Angebot wird “langfristiger”
Ich denke wir werden eine Renaisance der qualitativen Werte erleben. Dadurch werden sich diese Angebote wesentlich langfristiger am Markt halten. Das Angebot erhält schneller “Kultstatus”. Warum? Weil die qualitativen Werte des Kunden kombiniert mit der Philosophie des Unternehmens, den Kultstatus eines Angebotes (Produktes) ermöglichen werden.
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Das habe ich leider nicht ganz verstanden: Worin liegt denn der Unterschied zwischen Punkt 1 und 3?
Nun nehmen wir P1. Faktoren an denen sich ein “nachhaltiges” Konzept ausrichten kann, sind zum Beispiel der Unternehmer an sich, die Mitarbeiter, das Produkt/Angebot, Bereiche der Kultur, bestimmte Netzwerke/Communitys u.v.m..
So erkenne ich derzeit keine “qualitative” Nachhaltigkeit in den Versuchen von Angeboten sondern nur den Gedanken an Quantität. D.h. aber nicht, dass diese Angebote nicht nachhaltig sind. Sie sind es und werden es immer sein. Diese Art der Umsetzung heißt aber noch nicht, dass Angebote langfrister sind bzw. werden können.
Hier fehlen die qualitativen Werte durchaus. P1 kann aber größtenteils auch mit quantitativen Werten realisiert werden ohne P1.
Im übrigen lassen sich auch Angebote nur mit P3 realisieren ohne P1 bzw. es werden Schwerpunkte gesetzt..
Damit ist auch klar, alle drei Punkte sind eng miteinander verbunden und haben mehrere Schnittstellen.