Weils gerade jeder machen will: Nachhaltigkeit
Nun, es ist sicher nicht mehr möglich “Nachhaltigkeit” dadurch zu generieren, ein “paar” Euro, z.B. vom Umsatz, zu spenden. Bitte nicht falsch verstehen. Das ist monitär gesehen nicht zu wenig, nur das Problem ist, diese Art von CSR kommt nicht mehr “an”.
Allerdings richtig ist auch, dass der Nutzwert bzw. besser der Leistungswert des Angebotes (reicht meistens in der Gegenwart noch aus) in der Zukunft nicht mehr ausreichen wird. Die Zukunft wird durch die Attraktivität, den Wert (die Werte) und der Nachhaltigkeit des Produktes gesteuert.
Über einige Zwischenschritte hinweg wird sich das Angebot – meiner Meinung nach – von der derzeitigen “Emotionalisierung des Angebotes” hin zur “Nachhaltigkeit des Angebotes” entwickeln. D.h. Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur eine gute Werbeidee oder eine bessere Kommunikationsstrategie.
Ich möchte damit aber nicht sagen, dass “jedes moderne Unternehmen” sofort in diese Richtung gehen muss. Warum? Weil nicht eindeutig geklärt ist, für mich jedenfalls, wie vielseitig Nachhaltigkeit sein wird und kann. Also welche Themen damit besetzt werden könn(t)en. Im Augenblick wird Nachhaltigkeit meist auf Soziales und Umwelt (derzeit = Klimawandel) reduziert.
Nachhaltigkeit für Unternehmen kann zukünftig vieles sein und kann sich an vielen Faktoren (Erfolgsfaktoren) ausrichten. Nachhaltigkeit ist mehr als Werbung und mehr als eine Kommunikationsstrategie. Faktoren an denen sich ein “nachhaltiges” Konzept ausrichten kann, sind beispielhaft der Unternehmer an sich, die Mitarbeiter, das Produkt/Angebot, Bereiche der Kultur, bestimmte Netzwerke/Communities u.v.m..
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